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Willkommen in Bayern

Kaum ein Thema des Naturschutzes sorgt immer wieder für so viel Aufregung wie Wildtiere, wenn sie - scheinbar oder tatsächlich - den Menschen beeinflussen. Sei es als Jagdkonkurrent (Luchs, Wolf) oder angebliche Gefahr für den Menschen (Braunbär). Dabei werden oft längst widerlegte Fabeln, Mythen und Lügengeschichten immer wieder aufgewärmt.

So sollte man genau hinschauen, wer sich zu solchen Themen äußert. Viele Personen verfügen nicht über die nötige Fachkompetenz und Erfahrung, um zu den meist komplexen Themen fundiert Position beziehen zu können. Oft stehen wirtschaftliche Eigeninteressen im Vordergrund. Dabei halten die wildbiologische Forschung und diverse Projekte zum Schutz und Management von Wildtieren aus Deutschland, Europa und Übersee genügend Informationen und Erfahrungswerte bereit, um sich dem Thema fundierter zu nähern und für (fast) alle Fragestellungen eine Antwort zu finden.

Wenn Sie sich mit uns für den Wildtierschutz in Bayern engagieren möchten, Interesse an Forschungsprojekten haben oder den Naturtourismus voranbringen möchten, finden Sie auf dieser Seite aktuelle Informationen und Ansprechpartner.

Claus Obermeier
Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung

Aktuelles

Mehr Geld für Schäden durch Beutegreifer, neuer Partner: Der Freistaat Bayern hat gemeinsam mit dem Bayerischen Naturschutzfonds, der Wildland-Stiftung des Bayerischen Jagdverbandes, dem Bund Naturschutz (BN), dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) einen höheren Ausgleich von Schäden vereinbart, die Landwirten durch Wölfe, Bären oder Luchse entstehen könnten. Bereits im Juli 2008 hatten die Wildland-Stiftung, der BN und der LBV den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" gegründet, der mit Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds Landwirten Schäden ersetzt, die durch diese streng geschützten Wildtiere verursacht werden, um die Akzeptanz für diese Tiere bei den Nutztierhaltern zu verbessern. Mit dem WWF wird jetzt ein weiterer, wichtiger Naturschutzverband dem Ausgleichsfonds beitreten. Das Bündnis wird dadurch weiter gestärkt. Das Bayerische Umweltministerium begrüßt diesen Schritt. Der "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" wird neben Schäden an Nutztieren und Gegen­ständen nun erstmalig auch den Arbeitsaufwand ersetzen, der Bauern durch Risse von Wölfen, Bären oder Luchsen entstehen kann. Die EU-Kommission hat offiziell ihr Einverständnis mit den freiwilligen Zahlungen des Ausgleichsfonds erklärt.

Neu online: Biber - die guten Geister des Wassers - die neue Ausstellung des Bund Naturschutz e.V. informiert über Schutz, Bedrohung, Bibermanagement etc. . Tafeln 1-8 (pdf)

Neu online: Wölfe in Deutschland - erfahren Sie mehr über Ihre neuen Nachbarn. Flyer mit Kurzinfos und Ansprechpartnern. Flyer (pdf)

Goldschakale in Bayern: Ende April 2012 wurde der erste Goldschakal in Bayern mit einer Fotofalle des Nationalparks Bayerischer Wald eindeutig nachgewiesen. Die „Rohrwölfe“, wie der Goldschakal auch genannt wird, befinden sich seit etwa 30 Jahren in Europa wieder im Aufwind. Mehr: Magazin bayern-wild...

Bayern Wild
Wolfswanderweg

Wolfswanderweg Spitzingsee - Rotwand (flash erforderlich)

Alternativ als interaktives PDF

Kontakt / Ansprechpartner

Projekt bayern-wild
Claus Obermeier
info@umweltstiftung.com

Weitere Informationen

Wandern ist Bärensache

Wandern ist Bärensache - Alpenbären


Richtig oder falsch? Wildtiere wie Bär, Wolf und Luchs können in Deutschland nicht mehr leben, weil es keine entsprechenden Lebensräume mehr gibt.


Richtig oder falsch? In Bayern leben Problemwölfe


Richtig oder falsch? Bären sind gefährlich und müssen daher abgeschossen werden.


Richtig oder falsch? Wildtiere wie Wolf, Luchs oder Bär richten Schäden an.