Bayern nimmt im Wildtierschutz bisher eher eine Sonderrolle ein - während in anderen deutschen Bundesländern und vielen Urlaubsländern der Schutz von Wildtieren vom Staat aktiv unterstützt wird, gibt es in Bayern bisher kaum ambitionierte Projekte. Die Einwanderung von Bär, Wolf und Luchs in ihre ursprüngliche Heimat bietet die einmalige Chance, Anschluss an die internationalen Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zu finden. Denn während wir von anderen Staaten und ihren Bürgern enorme Anstrengungen und wirtschaftliche Einbußen zum Schutz bedrohter Arten einfordern, sieht die entsprechende Bilanz bei uns bescheiden aus.


Mythen, Fabeln, Lügengeschichten

Kaum ein Thema des Naturschutzes sorgt immer wieder für so viel Aufregung wie Wildtiere, wenn sie - scheinbar oder tatsächlich - den Menschen beeinflussen. Sei es als Jagdkonkurrent (Luchs, Wolf) oder angebliche Gefahr für den Menschen (Braunbär). Dabei werden oft längst widerlegte Fabeln, Mythen und Lügengeschichten immer wieder aufgewärmt.

So sollte man genau hinschauen, wer sich zu solchen Themen äußert. Viele Personen verfügen nicht über die nötige Fachkompetenz und Erfahrung, um zu den meist komplexen Themen fundiert Position beziehen zu können. Oft stehen wirtschaftliche Eigeninteressen im Vordergrund. Dabei halten die wildbiologische Forschung und diverse Projekte zum Schutz und Management von Wildtieren aus Deutschland, Europa und Übersee genügend Informationen und Erfahrungswerte bereit, um sich dem Thema fundierter zu nähern und für (fast) alle Fragestellungen eine Antwort zu finden.


Richtig oder falsch? Wildtiere wie Bär, Wolf und Luchs können in Deutschland nicht mehr leben, weil es keine entsprechenden Lebensräume mehr gibt.


Richtig oder falsch? In Bayern leben Problemwölfe (Stand: 22.2.11)


Richtig oder falsch? Staatsregierung und Organisationen der Almbauern haben die Entwicklung verschlafen (Stand 22.2.11)


Richtig oder falsch? Bären sind gefährlich und müssen daher abgeschossen werden.


Richtig oder falsch? Wildtiere wie Wolf, Luchs oder Bär richten Schäden an.

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23.01.12: LfU: Wolf im Fichtelgebirge unterwegs [weiter]

17.10.11: Projektbüro Große Beutegreifer Bayern nimmt Arbeit auf [weiter]

18.08.11: Auf den Spuren wilder Tiere: Wolfswanderweg auf der isarsana [weiter]

18.08.11: Wolf in Südtirol gesichtet - Video
[weiter]


18.05.11: Neue Chance für den Luchs – Luchsumsiedlung geglückt [weiter]

06.04.11: Broschüre "lernen, mit dem Wolf zu leben" ist erschienen [weiter]

22.02.11: Bär, Wolf und Luchs werben in Regionalzügen für den Naturschutz [weiter]

Wölfe in Deutschland:
Aktuelle Information unseres Projektpartners WWF (Wolfsvideo, Informationen zum Herdenschutz): [weiter]

Wandern ist Bärensache

Wandern ist Bärensache...

  • Flyer

  • Ausstellung Tafel 1-8

  • Ausstellung Tafel 9-17

  • Die Position der Bayerischen Staatsregierung und Ansprechpartner für Entschädigungsleistungen sowie viele weitere Informationen enthalten die Managementpläne des Bayerischen Umweltministeriums „Braunbären in Bayern“, Wölfe in Bayern“ und „Luchse in Bayern“.
    Kostenlos beziehen unter:
    www.bestellen.bayern.de

    Der Luchs in Bayern:
    (Biologie, Monitoring, Newsletter) [weiter]

    Bayern-Wild.de: Ein Projekt der Gregor Louisoder Umweltstiftung

    Wolfswanderweg
    Spitzingsee - Rotwand


    Wolfsbergtour
    Gaitau - Rotwand

    Wolfswanderwege Mangfallgebirge: Zu beiden Touren finden Sie unsere Tourenguides als interaktive Internetversion und als Druck-pdf mit Wanderkarte.

    Ansprechpartner:

    WWF Deutschland
    Projektbüro Große Beutegreifer Bayern
    Starz 109
    83734 Hausham
    Tel. +49 (0) 8025 993 993 4
    Fax. + 49 (0) 8025 993 993 5
    Christine.miller@wwf.de



     

     

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